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Große Elternversammlung an der Realschule Boxberg

Es ist schon etwas Besonderes, dass an einem Klassenpflegschaftsabend vorab eine Versammlung der gesamten Elternschaft stattfindet. In Boxberg heißt dieses Gremium Elternversammlung, dessen Pendant die regelmäßig stattfindende Schülerversammlung ist. In jedem Jahr nutzen dort Eltern und Lehrer die Gelegenheit zum Austausch. Es wird dadurch verdeutlicht, dass die Förderung der Schüler ein Zusammenspiel von vielen ist und nur gelingen kann, wenn alle an einem Strang ziehen.

Auch in diesem Jahr begrüßte Elternvertreterin Claudia Adelmann die zahlreich erschienenen Eltern und bedankte sich für die herausragende Zusammenarbeit. Besonders lag es ihr am Herzen auf die vielen Projekte der Schule einzugehen. Dabei stellte sie zunächst in Frage, ob diese überhaupt notwendig seien. Schließlich könne man sich doch auch vermehrt dem „herkömmlichen“ Unterricht widmen. Dies wäre jedoch nach den Worten der Elternbeiratsvorsitzenden ein fataler Fehler. Es dürfe natürlich das Engagement für den herkömmlichen Unterricht nicht gemindert werden, doch was die zusätzlichen Projekte den Schülerinnen und Schülern an Erfahrung ermöglichen würden, sei wirklich bemerkenswert. Berufliche Orientierung, entdecken, was man kann und was einen begeistert zu erfahren, komplexe technische Sachverhalte und kompetentes Handeln, anstelle einseitigen Wissens, zu erlernen; dies sei ein Schlüssel für die Zukunft und für die Berufsausbildung und ein Studium.

Die Schulleiterin Andrea Fürle freute sich im Anschluss zunächst die neuen Kolleginnen und Kollegen der Schule begrüßen zu dürfen. Dies sind Steven Becker, Maria- Luisa Biebelmann, Marcel Demal, Lisa Dippold, Madleen Kleinhans, Katrin Meixner, Tanja Platz und Lothar Salch. Die FSJ Stelle wird in diesem Jahr durch Janina Haas besetzt. Die Schulleiterin betonte in diesem Zusammenhang ausdrücklich, dass damit die Versorgung des Standortes Boxberg gesichert sei. Stolz zeigte sie sich auch über die Fortschreibung des Schulkonzepts. Neben der Auszeichnung von „Stark, Stärker- Wir!“ erhielt die Schule das BORIS- Siegel. Darüber hinaus ist sie Vorreiter in Sachen Berufsorientierung. Konzepte, die an Modellschulen gerade erprobt werden, wurden in Boxberg schon erfolgreich implementiert. Nicht nur dies sei Grund dafür, dass die Schule nach wie vor Hospitationsschule des Landes Baden- Württemberg ist und an pädagogischen Tagen von anderen Schulen angefragt wird.

Als letzten Punkt der Versammlung ging die Schulleiterin auf die pädagogische Aspekte ein. Zunächst stünde hier die digitale Bildung an erster Stelle. Tablets, Lernvideos und Handys hätten schon lange einen Stellenwert und Nutzen in unserer Gesellschaft. Deshalb dürfe man Kinder nicht den Umgang mit diesen Geräten in der Schule verweigern, denn sonst könne eine sinnvolle bewusste Nutzung nie erlernt werden. Gleichzeitig sei es notwendig, an der Ausdauer der Schüler zu arbeiten. Es sei wichtig, sich auch einmal durch Aufgaben „durchzubeißen“ und dabei nicht gleich die Segel zu streichen. Die Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer sei es dabei, die Schüler zu motivieren, sie abzuholen, ihnen beizustehen aber auch Forderungen konsequent aufrechtzuerhalten. Auf sinkende Bereitschaft dürfe man nicht mit der Senkung des Niveaus reagieren, vielmehr bedürfe es einer pädagogischen Lösung. Wie diese aussehen könnte, verdeutlichte die Schulleiterin im Anschluss. Der behutsame Aufbau des Selbstwertes, das Wachsen an Projekten, die die Schüler begeistern, spornt Schüler zu Hochleistungen an, die sich dann auch auf andere Bereiche wie Deutsch, Mathematik oder Englisch übertragen lassen.