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Cybermobbing im Schauspiel

Am Donnerstag gastierte die Theatergruppe „Radix“ an der Realschule Boxberg. Die Gruppe, die von Schauspielerin Marlene Wenk gegründet wurde, hat es sich zum Ziel gesetzt, Problemfelder von Kindern und Jugendlichen in erfrischenden Theaterstücken aufzubereiten. So sollen die Jugendlichen für die entsprechenden Themen sensibilisiert werden, ohne dabei zu urteilen oder zu tabuisieren.

Für die Realschule Boxberg spielte Radix ein Stück, das sich mit den Themen „Soziale Medien“ und „Mobbing“ auseinandersetzte. In „Fake oder war doch nur Spaß“ gerät Lena, ein junges Mädchen, das vom Erfolg als Sängerin träumt, durch die Missbilligung einer Freundin und durch Videos eines Jungen in eine scheinbar aussichtslose Situation, da sie im Internet und in sozialen Medien von Hasskommentaren überschüttet wird. Auf der Suche nach einem Ausweg muss Lena jedoch erkennen, dass es diesen nicht wirklich gibt. Sie droht am Druck der Mitschüler zu zerbrechen und erst als die Polizei eingeschaltet wird, kann Lena sich von den zahlreichen Anfeindungen befreien. Gespannt verfolgten die Schülerinnen und Schüler der Realschule Boxberg das Stück. In einer anschließenden Frage- und Diskussionsrunde wurde schließlich das Thema „Mobbing in sozialen Medien“ besprochen. Die Schülerinnen und Schüler reflektierten, dass die heutige Welt von medialen Einflüssen geprägt ist und dass Kommentare in Netzwerken Menschen verletzen können.
Dies bezogen Rektorin Andrea Fürle und Konrektor Andreas Böhrer auch auf den Alltag. Sie forderten die Zuhörer auf, im schulischen Alltag die Augen nicht zu verschließen und darauf zu achten, dass niemand verletzt wird. Denn manchmal würden auch Worte, die vielleicht nur im Spaß gemeint waren unterschätzt.

Der Dank der Schulleitung galt der Schulsozialarbeiterin Yvonnen Muenich, die die Veranstaltung organisierte. Ebenso ein großes Dankeschön erhielten die Mitarbeiter des Caritasverbandes Tauberbischofsheim, genauso wie der Arbeitskreis Sucht- und Gewaltprävention, Sicherheit und Gesundheitsförderung im Main- Tauber- Kreis. Dieser ermöglichte durch seinen Zuschuss den Besuch der Theatergruppe.