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Schneewittchen - ein Märchen als Musical

Theater, Musik und Schauspiel haben eine lange Tradition an der Realschule Boxberg. Seit Jahrzehnten bringen Schüler, Lehrer und Freunde der Schule zweimal im Jahr ein Konzert bzw. Musical auf die Bühne, das weit über die Stadtgrenze hinaus die Zuschauer begeistert.

In diesem Jahr stand ein klassisches Märchen im Mittelpunkt des Sommermusicals. Die Geschichte von Schneewittchen wurde in einer Fassung von Wilfried Michl interpretiert und unter der Leitung von Rektorin Andrea Fürle, Kerstin Kleinheinz, Nora Oster, Stefanie Brunkhorst und Susanne Holler gemeinsam mit zahlreichen Akteuren aufgeführt. Im Zentrum der Handlung: Schneewittchen, die von ihrer bösen Stiefmutter, Königin Hera, um ihre Schönheit beneidet wird. Letztere fasst schließlich den Plan, Schneewittchen von einem Jäger töten zu lassen. Doch dieser verschont das arme Mädchen, das von Zwergen aufgenommen wird. Auch der bekannte Versuch der Königin, Schneewittchen mit einem Apfel zu vergiften, scheitert. Mit der Hilfe des magischen Stabes der drei Hexen gelingt es Prinz Ulrich seine Angebetete vor dem Tod zu bewahren. Schließlich kommt es zum märchenhaften glücklichen Ende; der Prinz und Schneewittchen heiraten.
In den Hauptrollen brillierten in diesem Jahr als Schneewittchen Christin Schwab, als Königin Hera Josefin Adelmann und als Prinz Ulrich Nico Wegert. Als Minnesänger Martl überzeugte mit einer überragenden Darbietung Dustin Herm das Publikum. Als Hexen zeigten Franziska Rupp, Roberta Bauer und Elisa Schneider ihr Geschick als Schauspieler. Die Zwerge wurden von Marvin Fränzel, Luca Roy, Aileen Keppner, Johanna Adelmann, Sarah Öchsner, Felix Hertl und Klemens Kraft gespielt. Als Spiegel wirkte Sarah Chrzan, als Zeremonienmeister Hieronymus Philipp Hellinger mit. Als Sybille und der erste Ritter Archibald waren Laura Dötter und Fabian Weckesser zu sehen, die Zofen Schneewittchens waren Eileen Pikart und Tamara Kaufmann. Schankwirtin Helga spielte Julina Herrmann, Schäfer Bert Patrik Brennan und Händlerin Kunigund Vanessa Schelling. Finn Höckl als Schreinergeselle Steffen und Joshua Mladek als Jäger Rudolf ergänzten den Hofstaat des Königs Hugos, der von Maximilian Stapf gespielt wurde. Am Hofe des Königs Ulf waren als Ulf Jens Göbel, als seine Frau Ute Linda Gulden, als Pfeiffenspielerin Chiara Seipel und als Trommlerin Guni Lara Grujic zu sehen. In Erinnerung wird wohl auch das gemeine Lachen der alten Frau und Krämerin bleiben, die von Leah Schubert und Linda Gulden gespielt wurden.
Das Ende der Geschichte und das gleichzeitige Ende der Aufführung sorgten für große Begeisterung und viel Applaus seitens des Publikums. Dank sprach Rektorin Andrea Fürle allen Mitwirkenden aus. Hier galt es auch besonders den Bauhof, die Gastmusiker und die örtlichen Musikvereine zu erwähnen, ohne die die Aufführung nicht möglich gewesen wäre.