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Fredericktag an der Realschule Boxberg

Seit mehr als 30 Jahren arbeitet er als Sprecher, Sänger und Rezitator für Rundfunk, TV und Industrie. Sogar bekannten Computerspielen verlieh er seine Stimme, die nach wie vor markant und tief durchdringend den Raum füllt. Die Rede hier ist von Stefan Müller- Ruppert, der am gestrigen Mittwoch im Rahmen des Fredericktages in Boxberg gastierte. Die Veranstaltung, die durch Vorlesen zum Lesen animieren soll, wurde auch in diesem Jahr vom Team der Mediothek Boxberg um Ilona Wild organisiert. Ermöglicht wird der Tag durch die Unterstützung des Vereins „Akzente“. Zu Gast waren Schüler verschiedener Altersstufen, von der dritten bis zur neunten Klasse.

In diesem Jahr galt der Themenschwerpunkt den Viechereien, also den Tieren und Haustieren der Menschen. Hierzu las Müller- Ruppert zunächst das wohl bekannteste Märchen, indem die Hauptdarsteller vier Tiere sind- die Bremer Stadtmusikanten. Wie dies für einen guten Geschichtenerzähler üblich ist, nahm Müller- Ruppert mit der Darbietung die Schüler mit auf die Reise der tierischen Musikanten. Gespannt lauschte das Publikum wie die Esel, Hund, Katze und Hahn die Räuber aus dem Haus vertrieben und in die Flucht schlagen konnten. Ein weiteres Märchen an diesem Tag war die von Janosch interpretierte Version von „Hans im Glück“, der durch seine positive Lebenseinstellung im Stückt lebt. Diese Botschaft kam bei den Kindern gut an. Sie regte viele zum Nachdenken über die eigene Einstellung zum Schicksal und Glück an.
Hinzu kamen einige kurze Gedichte und Erzählungen. Hierzu gehörte der Text „die Häschenschule“, der aufzeigte, dass auf dem Weg zum richtigen Osterhasen einiges gelernt werden muss. Eine Geschichte stammte wiederum aus der Heimat von Stefan Müller- Ruppert, dem Odenwald. In Mundart gab er die Geschichte vom „Mohrle“ zum Besten, einem kleinen Hund, der ohne Erlaubnis der Eltern angeschafft wurde und deshalb wieder abgegeben werden musste. Nach weiteren Klassikern wie Heinz Erhardts „Made“ schloss Müller- Ruppert mit einem Gedichtswunsch aus dem Publikum die Veranstaltung.

Schon jetzt steht fest, dass im kommenden Jahr der Fredericktag wiederholt werden soll, denn Stefan Müller- Ruppert schaffte es einmal mehr seine Jungen Leser für das Lesen und Vorlesen zu begeistern.